Lesen und Schreiben in Echtzeit

Hybride Schreibwerkstätten und Autor*innenlesungen

Das am 1. Juli 2021 gestartete Projekt Lesen und Schreiben in Echtzeit hat sich zum Ziel gesetzt, auf zwei Ebenen neue Formate hybrider Literaturvermittlung zu entwickeln.

Zum einen beinhaltet das Projekt die Entwicklung eines hybriden Formats für Schreibwerkstätten, an denen Jugendliche unabhängig von der Möglichkeit physischer Präsenz ebenso teilnehmen können, wie Jugendliche vor Ort. Die konzeptionelle Erweiterung von Schreibwerkstätten ins Digitale ist von besonderer Bedeutung für die Großstadt Berlin, wo insbesondere jüngere Teilnehmer*innen weite Wege mit dem ÖPNV oftmals nicht zurücklegen (dürfen), aber für andere Städte und auch den ländlichen Raum übertragbar. Die Schreibwerkstätten werden bis zum Ende des Jahres im Berliner Raum stattfinden.

Zum anderen bietet das Projekt Lesen und Schreiben in Echtzeit die Gelegenheit zur Entwicklung hybrider Formate für Autor*innenlesungen, bei denen die digitale Ko-Präsenz von Autor*in und Kindern mit vorproduziertem digitalem Inhalt zum Buch kombiniert werden soll.  Diese hybride Form ermöglicht unabhängig von physischer Präsenz sowohl den lebendigen Austausch zwischen Autor*in und Kindern, als auch einen überraschenden, abwechslungsreichen und neugierig machend Blick auf das analoge Medium Buch. Die neuen Formate werden durch Lesungen der beteiligten Autor*innen von Oktober an bis zum Ende des Jahres vorgestellt.