Hybride Formate für Autor*innenlesungen in Echtzeit

Kinder und Jugendlichen lernen bei einer Autor*innenlesung in der Schule zum ersten Mal jemanden kennen, dessen Beruf es ist, Bücher zu schreiben. Entsprechend neugierig reagieren sie auf die Begegnung. Wie lange dauert es, ein Buch zu schreiben? Wieviel verdienst du? Schreibst du mit dem Stift oder dem Computer? sind nur einige der Fragen, die im Anschluss an eine Lesung gestellt werden. Das bewährte Konzept der klassischen Lesung ist so jedoch nicht in den digitalen Raum zu übertragen.

Um Autor*innenlesungen auch unabhängig von physischer Präsenz durchführen zu können, haben zehn Autor*innen aus verschiedenen Regionen Deutschlands im Rahmen des Projektes „Lesen und Schreiben in Echtzeit“ gemeinsam mit professionellen Medienkünstler*innen mit den Möglichkeiten der Realisierung von hybriden Leseformaten experimentiert und zehn solcher Formate produziert. Die Grundidee war, die digitale Ko-Präsenz von Autor*in und Kindern mit vorproduzierten digitalen Inhalten zum Buch zu kombinieren. Die analogen Lesungen wurden durch Soundloops, assoziative Bilder oder Filme, Graphiken und Animationen erweitert.

Diese Leseungen können über das Kontaktformulat angefragt werden.